Ewige Kalender mit Gemüsen und Kräutern

Der Ewige Kalender mit Gemüsen und Kräutern der BioKräuterei Oberhavel ist ein wunderschönes und sehr informatives Werk. Eine Einführung beinhaltet u.a. wesentliche Zusammenstellungen zu den Sekundären Pflanzenstoffen. 

Die Darstellungen der Gemüse und Kräuter mit den Monatseinteilungen sind apart und nach den botanischen Vorlagen gezeichnet und aquarelliert. Zeichnungen der Steckbriefe

Auf den Rückseiten der zwölf Kalenderblätter sind die jeweiligen „Steckbriefe“, sie enthalten wichtige Informationen über Inhaltsstoffe und deren Bedeutung; Frischhaltung, Verwendung und Zubereitungen werden empfohlen.

Dieser Ewige Kalender ist von einer Arbeitsgruppe der Genossenschaft BioAnbau Oberhavel konzipiert, fachlich fundiert und künstlerisch gestaltet worden. Der Verkauf diese Kalenders soll der BioKräuterei Oberhavel zu gute kommen, um mitzuhelfen die Verluste des vergangenen Unwetterjahres aufzufangen.  

Die Kalender sind erhältlich auf die Wochenmärkten und auf Veranstaltungen von der BioKräuterei Oberhavel.

Tag der Offenen Tür

Die BioKräuterei Oberhavel lädt ein… zum Tag der Offenen Tür

1. Juli 2018, 14 Uhr bis 18 Uhr

16515 Oranienburg – Tiergarten am Ruppiner Kanal Kuhbrücke 14

Am 1. Juli lädt die BioKräuterei zu einem Ausflug in die idyllische Tiergartensiedlung am Ruppiner Kanal ein: Am Tag der Offenen Tür können Besucher Näheres erfahren über den ökologischen Anbau, über besondere Wildsorten von Kräutern und Salaten und über Umweltbildungsangebote der BioKräuterei.

Außerdem wird die BioKräuterei darüber informieren, wie sie mit den Unwetterschäden umgegangen ist und welche Lehren daraus gezogen werden können. Des Weiteren gibt es ein bodenkundliches Informationszentrum. Neben Pestos aus eigenem Anbau erwartet die Besucher außerdem Wildkräutersmoothies und wohlschmeckende Kräuterzubereitungen.

Anfahrt:

Vom S-Bahnhof Oranienburg startet um 13.30 Uhr eine geführte Fahrradtour

Anfahrt per Auto

A100 Richtung Hamburg/Wedding – A111 oder A 114 (Hamburg/Oranienburg), Kreuz Oranienburg – B 96 (Stralsund/Oranienburg), Ausfahrt Kremmen/Germendorf/Oranienburg-Zentrum = 3. Ausfahrt, an der Ampel links abbiegen, Richtung Oranienburg, 1. Straße links abbiegen (beim Schild Annagarten, Hofladen), nächste Straße rechts in ‘ Unter den Eichen’ , links abbiegen (Kuhbrückenweg, Fortsetzung Elsenweg), am Ende der Straße rechts abbiegen (Tiergartensiedlung), an der Litfaßsäule auf dem Sandweg weiterfahren, nach 900 m auf die Kuhbrücke über den Ruppiner Kanal fahren. Die Gärtnerei befindet sich gleich links hinter der Kuhbrücke.

Feiern zum guten Zweck

SoLaWiSoliSause
in der Zwille (Offener Raum an der TU Berlin Fasanenstr. 1, 10623 Berlin Z-Gebäude, 3. Obergeschoss)

Am Samstag den 27.1.2018 ab 19 Uhr


Programm Soli-Party

1. Floor (großer Raum)
19 Uhr Essen, Küfa mit Gemüse von der Biokräuterei
19.30 Uhr Info/Film Teil: Solidarische Landwirtschaft & die Überschwemmung der Biokräuterei Oberhavel 2017
21 Uhr Badass Mofuckeress( live Folk/Blues)
21.30 Uhr Markus Sommer ( live Liedermacher)
22.00 Uhr Lotte and Band (live 2 Songs)
22.30 Uhr Krypto Kosmetik (live Liedermacher Funk)
23.30 Uhr Jam Session
01.30 Uhr Martin (DJ Funk/Soul)
03.30 Uhr Noah (DJ Drum n Base)
2. Floor
23 Uhr Mo et Moi (live Electro)
0 Uhr Tom (DJ Deep House)
2 Uhr Can (DJ Techno)
4 Uhr Elena (Djane Experimental)

Der Sommer 2017 ist längst vorbei. Mit einigen Starkregenereignissen hat er in der
Landwirtschaft zu erheblichen Ernteausfällen geführt, deren Auswirkungen immernoch
spürbar sind.
Die Biokräuterei Oberhavel ist ein kleiner Gemüsebaubetrieb im Norden von Berlin
(Oranienburg). Mit einem recht hohen Grundwasserspiegel hatte diese Region besonders
mit dem Unwetter zu kämpfen.
Die Mitglieder der CSA-Gruppe (CSA = Community Supported Agriculture /
Solidarische Landwirtschaft), beziehen von dem Hof Gemüse und unterstützen ihn
mit einem festen Beitrag. Die enormen Schäden durch den Regen lassen sich damit
allerdings nicht ausgleichen. Um weiterhin ökologisch und nachhaltig angebautes Gemüse
unabhängig von Marktzwängen erzeugen zu können, ist die Biokräuterei daher auf unsere
aller Solidarität angewiesen.
Deshalb feiern wir zum guten Zweck und helfen damit alternatives Wirtschaften auch
weiterhin zu ermöglichen 🙂

Organisiert von Mitglieder der Solidarische Landwirtschaft Oberhavel

Infoveranstaltungen – Solidarische Landwirtschaft

Samstag, den 18. November um 11 Uhr  laden wir zu einer kurzen Einführung in die Solidarische Landwirtschaft ein und informieren über die Möglichkeiten von die BioKräuterei in Saison 2018/19 Produkten über diesen Weg zu beziehen. Alle Interessierten aus Region Oberhavel  sind herzlich willkommen.  Ort: Kaffeetante – Kremmener Straße 43
16515 Oranienburg.

Donnerstag den 23. November um 18 Uhr im Wedding folgt die Infoveranstaltung für die Interessierten aus Berlin. Das Baumhaus – Gerichtstr. 23 im Vorderhaus, 13347 Berlin – bietet uns dafür seine schönen Räumlichkeiten. Spenden sind für die Raum gern gesehen! (Danach gibt es auch ein „Zero Waste“ Bio-Buffet und weitere Möglichkeiten sich austauschen und an andere Programmen zu beteiligen.)

Themen:
– Was ist Solidarische Landwirtschaft? Wodurch unterscheidet sie sich von einer Biokiste?
– Was ist das besondere an der BioKräuterei Oberhavel?
– Was muss man vor dem Beitritt beachten?
– Und alle weitere Fragen, die die Teilnehmern noch interessieren.

 

Erntedankfest – mit vielen Dank, und wenig Ernte

Am 3. Oktober haben wir unsere Erntedankfest gefeiert. Trotz dem widrige Umständen ist es in gute Stimmung abgelaufen. Man hätte ja genug Grund zu verzweifeln! Aber dank der solidarische Gemeinschaft, der Genossenschaft und der vielen engagierten Menschen, die uns im letzten Monate verstärkt unterstützt haben, konnten wir mit der Rekultivierung beginnen und sogar einiges wieder anbauen.

Die Genossenschaft BioAnbau Oberhavel stellte uns in August einen neuen Folientunnel zur Verfügung, in dem wir Salate und Kohl gepflanzt haben. Alles ist gut angewachsen, sodass wir unseren geduldigen CSA-Mitgliedern demnächst etwas mehr Eigenes liefern können.

Auch helfen wir auf einigen Höfen in der näheren Umgebung mit und erhalten verbilligt Gemüse, das wir liefern können. Auch dies wurde nur durch die Spendengeldern möglich.

Für die erhaltenen Unterstützung und Solidarität bedanken wir uns sehr herzlich.

Ein Monat Regen

Seit dem 29. Juni regnet es fast ununterbrochen. Ein Unwetter mit 300 Liter Wasser pro Quadratmeter innerhalb eines Tages hat auf vielen Flächen die Bodenstruktur zerstört. Das für die Wasserableitung notwendige Kapillarsystem wurde verdichtet, so dass die Pflanzen unter ständiger Staunässe leiden. Trotz des Einsatzes mehrerer Pumpen und Bodenlockerungsmaßnahmen haben wir keinen Schutz gegen den andauernden Regen. Auch die Neupflanzungen von letzter Woche sind schon wieder geschädigt.

Wir hoffen ganz fest auf besseres Wetter und warten auf den bestellten Folientunnel. Er bietet einen geschützten Raum für die Kompensationspflanzungen für die weitere Versorgung vor allem im Winter. Hierfür danken wir der BioAnbau Oberhavel eG herzlich!

Video am 26.07 – Eingesunken mit Schubkarre

Spenden auf folgendes Konto:
Matthias Anders – DE 511 605 0000 37 400 32 129 – BIC: WELADE D1 PMB – MBS Potsdam

mit Paypal

Schäden des Jahrhundertunwetters in Oranienburg

Aktueller Stand und Spendenaufruf

Seit dem 24. Juli regnet es wieder stärker im Landkreis Oberhavel. Unsere Ackerflächen stehen erneut unter Wasser, wodurch wir keine Jungpflanzen ins Freiland setzen können. Die Ernte von Kartoffeln, Lagermöhren, Pastinaken und Lagerkohl wird dieses Jahr voraussichtlich ausfallen.
Den gesamten Umfang der Schäden können wir aber noch nicht absehen. Als kleiner Biobetrieb können wir diesen Schaden nicht alleine tragen. Wir bitten daher um Unterstützung:

Spenden auf folgendes Konto:
Matthias Anders – DE 511 605 0000 37 400 32 129 – BIC: WELADE D1 PMB – MBS Potsdam

mit Paypal

Entwicklungen der letzten Wochen

Am 29.06.2017 wurde Oranienburg von einem großen Jahrhundertunwetter erfasst. Es hat in kürzester Zeit so viel geregnet wie sonst in einem halbem Jahr (300mm).

Da unser Grundwasserspiegel grundsätzlich ziemlich hoch ist, stand trotz des Einsatzes von mehreren Pumpen das Wasser mehr als zwei Wochen auf großen Teilen des Ackers. Nachbarwiesen und Kanäle sind gesättigt.

Die meisten Pflanzen standen mehrere Tage unter Wasser bzw. in einem sehr feuchten Boden. Unser Wurzelgemüse (vor allem Möhren und Kartoffeln) ist im Boden verfault bzw. löst sich auf. Die Kohlpflanzen ragten aufgrund ihrer Größe zwar aus dem Wasser, sind nun jedoch erschlafft bzw. sterben ab, weil ihre Wurzeln unter Wasser keine Luft bekommen. Viele Kräuter und Salate fangen an zu faulen oder haben akute Staunässeschäden und können nicht mehr geerntet werden.

Wanted: Sonne! Und Ratschläge solidarischer Unterstützer

Das Ausmaß des gesamten Ernteausfalls, bzw. den zur Rekultivierung und Sanierung benötigten Aufwand scheint unsere Kapazitäten zu übersteigen und gefährdet die Existenz unseres Betriebs. Wir wollen aber nicht aufgeben, möchten unser Bodenleben retten sowie die jetzt noch lebenden Pflanzen und Kulturen. Außerdem wollen wir unser GärtnerInnen-Team zusammenhalten und zumindestens die Grundversorgung der 140 Haushalte sichern, die zu unserer SoLaWi gehören.

Daher suchen wir nach Kontakten zu Gemüsebaubetrieben und Unterstützern der solidarischen Landwirtschaft in Umgebung Berlin/Brandenburg, die Erfahrung mit Unwetterschäden haben oder einen kleinen Anteil ihrer Ernte teilen können. Hat jemand schon ähnliche Situationen erlebt und kann fachlich beraten?

Unsere 5 GärtnerInnen, eine Auszubildende, 2 Aushilfskräfte, ein Fahrer und ein FÖJler sind  dankbar über jegliche Ratschläge, die Verbreitung unseres Spendenaufrufs und viele Sonnenstrahlen!

Infos bitte an: biokraeuterei@posteo.de

 


Bericht MärkischeOnlineZeitung

Bericht Oranienburger Generalanzeiger

Solidarische Landwirtschaft Oberhavel

Aside

Für das Anbaujahr 2018 können Sie sich anmelden.

Für den monatlichen  Beitrag von ca. 65 Euro erhalten Sie einen wöchentliche Gemüselieferung an die entsprechende Abholstation.

Hier können Sie sich über unsere solidarische Landwirtschaft informieren und finden häufig gestellte Fragen.

Bisherige Abholstationen:

  • Oranienburg
  • Berlin Schöneberg
  • Birkenwerder
  • Berlin-Neukölln
  • Berlin Wedding (fünf Stationen; Umkreis Gesundbrunnen)

Im November führen wir eine Info-Veranstaltung durch!

Interessenten wenden sich bitte an: info@biokraeuterei.de