Ein Monat Regen

Seit dem 29. Juni regnet es fast ununterbrochen. Ein Unwetter mit 300 Liter Wasser pro Quadratmeter innerhalb eines Tages hat auf vielen Flächen die Bodenstruktur zerstört. Das für die Wasserableitung notwendige Kapillarsystem wurde verdichtet, so dass die Pflanzen unter ständiger Staunässe leiden. Trotz des Einsatzes mehrerer Pumpen und Bodenlockerungsmaßnahmen haben wir keinen Schutz gegen den andauernden Regen. Auch die Neupflanzungen von letzter Woche sind schon wieder geschädigt.

Wir hoffen ganz fest auf besseres Wetter und warten auf den bestellten Folientunnel. Er bietet einen geschützten Raum für die Kompensationspflanzungen für die weitere Versorgung vor allem im Winter. Hierfür danken wir der BioAnbau Oberhavel eG herzlich!

Video am 26.07 – Eingesunken mit Schubkarre

Spenden auf folgendes Konto:
Matthias Anders – DE 511 605 0000 37 400 32 129 – BIC: WELADE D1 PMB – MBS Potsdam

mit Paypal

Schäden des Jahrhundertunwetters in Oranienburg

Aktueller Stand und Spendenaufruf

Seit dem 24. Juli regnet es wieder stärker im Landkreis Oberhavel. Unsere Ackerflächen stehen erneut unter Wasser, wodurch wir keine Jungpflanzen ins Freiland setzen können. Die Ernte von Kartoffeln, Lagermöhren, Pastinaken und Lagerkohl wird dieses Jahr voraussichtlich ausfallen.
Den gesamten Umfang der Schäden können wir aber noch nicht absehen. Als kleiner Biobetrieb können wir diesen Schaden nicht alleine tragen. Wir bitten daher um Unterstützung:

Spenden auf folgendes Konto:
Matthias Anders – DE 511 605 0000 37 400 32 129 – BIC: WELADE D1 PMB – MBS Potsdam

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Entwicklungen der letzten Wochen

Am 29.06.2017 wurde Oranienburg von einem großen Jahrhundertunwetter erfasst. Es hat in kürzester Zeit so viel geregnet wie sonst in einem halbem Jahr (300mm).

Da unser Grundwasserspiegel grundsätzlich ziemlich hoch ist, stand trotz des Einsatzes von mehreren Pumpen das Wasser mehr als zwei Wochen auf großen Teilen des Ackers. Nachbarwiesen und Kanäle sind gesättigt.

Die meisten Pflanzen standen mehrere Tage unter Wasser bzw. in einem sehr feuchten Boden. Unser Wurzelgemüse (vor allem Möhren und Kartoffeln) ist im Boden verfault bzw. löst sich auf. Die Kohlpflanzen ragten aufgrund ihrer Größe zwar aus dem Wasser, sind nun jedoch erschlafft bzw. sterben ab, weil ihre Wurzeln unter Wasser keine Luft bekommen. Viele Kräuter und Salate fangen an zu faulen oder haben akute Staunässeschäden und können nicht mehr geerntet werden.

Wanted: Sonne! Und Ratschläge solidarischer Unterstützer

Das Ausmaß des gesamten Ernteausfalls, bzw. den zur Rekultivierung und Sanierung benötigten Aufwand scheint unsere Kapazitäten zu übersteigen und gefährdet die Existenz unseres Betriebs. Wir wollen aber nicht aufgeben, möchten unser Bodenleben retten sowie die jetzt noch lebenden Pflanzen und Kulturen. Außerdem wollen wir unser GärtnerInnen-Team zusammenhalten und zumindestens die Grundversorgung der 140 Haushalte sichern, die zu unserer SoLaWi gehören.

Daher suchen wir nach Kontakten zu Gemüsebaubetrieben und Unterstützern der solidarischen Landwirtschaft in Umgebung Berlin/Brandenburg, die Erfahrung mit Unwetterschäden haben oder einen kleinen Anteil ihrer Ernte teilen können. Hat jemand schon ähnliche Situationen erlebt und kann fachlich beraten?

Unsere 5 GärtnerInnen, eine Auszubildende, 2 Aushilfskräfte, ein Fahrer und ein FÖJler sind  dankbar über jegliche Ratschläge, die Verbreitung unseres Spendenaufrufs und viele Sonnenstrahlen!

Infos bitte an: biokraeuterei@posteo.de

 


Bericht MärkischeOnlineZeitung

Bericht Oranienburger Generalanzeiger

Tag der Offenen Tür

Die BioKräuterei Oberhavel lädt ein… zum Tag der Offenen Tür

16.Juli 2017, 14 Uhr bis 18 Uhr

16515 Oranienburg – Tiergarten am Ruppiner Kanal Kuhbrücke 14

Am 16. Juli lädt die BioKräuterei zu einem Ausflug in die idyllische Tiergartensiedlung am Ruppiner Kanal ein: Am Tag der Offenen Tür können Besucher Näheres erfahren über den ökologischen Anbau, über besondere Wildsorten von Kräutern und Salaten und über Umweltbildungsangebote der BioKräuterei. Neben bodenkundlichen Informationsstationen gibt es Pesti aus eigenem Anbau, Wildkräutersmoothies und wohlschmeckende Kräuterzubereitungen.

Anfahrt:

Vom S-Bahnhof Oranienburg startet um 13.30 Uhr eine geführte Fahrradtour

Anfahrt per Auto

A100 Richtung Hamburg/Wedding – A111 oder A 114 (Hamburg/Oranienburg), Kreuz Oranienburg – B 96 (Stralsund/Oranienburg), Ausfahrt Kremmen/Germendorf/Oranienburg-Zentrum = 3. Ausfahrt, an der Ampel links abbiegen, Richtung Oranienburg, 1. Straße links abbiegen (beim Schild Annagarten, Hofladen), nächste Straße rechts in ‘ Unter den Eichen’ , links abbiegen (Kuhbrückenweg, Fortsetzung Elsenweg), am Ende der Straße rechts abbiegen (Tiergartensiedlung), an der Litfaßsäule auf dem Sandweg weiterfahren, nach 900 m auf die

Kuhbrücke über den Ruppiner Kanal fahren. Die Gärtnerei befindet sich gleich links hinter der Kuhbrücke.

Hier erhalten Sie auch die offizielle Pressemitteilung und einen Flyer rund um den „Tag der offenen Tür 2017“ zum downloaden:

2017 Tag d. offenen Tür Pressemitteilung

Flyer zum Tag der offenen Tür 2017

Solidarische Landwirtschaft Oberhavel

Aside

Für das Anbaujahr 2018 können Sie sich anmelden.

Für den monatlichen  Beitrag von ca. 65 Euro erhalten Sie einen wöchentliche Gemüselieferung an die entsprechende Abholstation.

Hier können Sie sich über unsere solidarische Landwirtschaft informieren und finden häufig gestellte Fragen.

Bisherige Abholstationen:

  • Oranienburg
  • Berlin Schöneberg
  • Birkenwerder
  • Berlin-Neukölln
  • Berlin Wedding (fünf Stationen; Umkreis Gesundbrunnen)

Im November führen wir eine Info-Veranstaltung durch!

Interessenten wenden sich bitte an: info@biokraeuterei.de